Finnische Sauna
Sauna - ein finnisches Wort, das die Welt im Sturm erobert hat. Das Wort "Sauna" ist von dem vorlappischen Begriff "Savne" abgeleitet. Damit wurde eine Mulde in einer Schnee-
wehe bezeichnet.
Vor rund 2000 Jahren wanderten die Finnen vom Oberlauf der Wolga nach
Skandinavien ein und brachten aus den kalten Steppen die Sitte mit, sich in Stein-
schwitzbädern zu erholen. Auf diese Weise wurde der Grundstein für die Schwitz-
kultur in hohen Norden Europas gelegt.
Die klassische "Finnische Sauna" ist ein Ort der Entspannung und Erholung. Neben gesunder Ernährung und Bewegung ist die Sauna ein herrliches Mittel sich fit, aktiv und gesund zu erhalten.
Die Finnische Sauna - auch Trockensauna genannt - zeichnet sich durch hohe Temperaturen von 75 bis 105 Grad Celsius und einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit von 2-5 % (unter der Decke ) aus. Die Luftfeuchtigkeit beträgt in der mittleren Bank ca. 8-25 % sowie 5-10 % auf der oberen Bank.
Ein eindeutiges Plus für die Finnische Sauna liegt in der höheren Temperaturdifferenz zwischen Schwitzkabine und Abkühlphase. Das trainiert die Regulationsmechanismen des Organismus stärker als beim Dampfbad und hat einen wesentlich größeren Abhärtungs-effekt. Davon profitieren u.a. die Blutgefäße, das Immunsystem und die verschiedenen, vegetativen, nervlichen Funktionen.
Wer etwas für seine Gesundheit zu tun gedenkt, für den hat aus medizinischer Sicht die klassische Sauna mehr zu bieten als das Dampfbad.

